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Ausländische Staatsbürger können als Gastgeber fungieren

Am 07. September 2020 trat das Bundesgesetz vom 08.06.2020 Nr. 182-FZ in Kraft, das das Verfahren zur Einreichung der Migrationsrechnung ausländischer Staatsbürger ändert.

Insbesondere kann ein Ausländer, der einen Wohnraum besitzt, jetzt andere Ausländer, denen er seinen Wohnraum für den tatsächlichen Aufenthalt zur Verfügung gestellt hat, auf die Migrationsrechnung setzen. Zuvor hatten nur ausländische Staatsbürger, die dauerhaft in der Russischen Föderation leben, sowie ausländische Staatsbürger, die den Status von hochqualifizierten Spezialisten haben (nur in Bezug auf ihre Familienmitglieder), ein solches Recht.

Darüber hinaus sind jetzt die Anforderungen für die Errichtung einer Migrationsrechnung klar festgelegt, falls ein ausländischer Bürger in einem Wohnraum lebt, der ihm vom Eigentümer zur Verfügung gestellt wird, der seinen ständigen Wohnsitz außerhalb der Russischen Föderation hat. In diesem Fall ist der ausländische Staatsbürger verpflichtet, die Migrationsbehörde persönlich über ihre Ankunft am Wohnort zu informieren. Für die Registrierung am Wohnort muss ein solcher ausländischer Staatsbürger zusätzlich zur Ankunftsbenachrichtigung die notariell beglaubigte Zustimmung der gastgebenden Partei für den tatsächlichen Aufenthalt (Aufenthalt) bei ihrem ausländischen Staatsbürger beilegen.

Anträge auf die Errichtung eines Migrationsregisters können jetzt in elektronischer Form über das einheitliche Portal "Öffentliche Dienste" eingereicht werden. Dabei wird bei der Eintragung eines ausländischen Bürgers in die Registrierung am Wohnort spätestens am Arbeitstag nach Eingang der Originaldokumente bei der Migrationsbehörde eine Registrierungsmarke in der Aufenthaltserlaubnis oder Aufenthaltserlaubnis aufgestellt.