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Änderungen in der TC RF bezüglich der Regulierung der Fernarbeit wurden angenommen

Dezember 2020 unterzeichnete der russische Präsident das Bundesgesetz Nr. 407-FZ (im Folgenden das "Gesetz"), das wesentliche Änderungen des Arbeitsgesetzbuches der Russischen Föderation in Bezug auf die Regulierung der Fernarbeit vornimmt. Das Gesetz tritt am 1. Januar 2021 in Kraft.

Das Gesetz legt die folgenden Arten von Fernarbeit fest:
konstant - während der Laufzeit des Arbeitsvertrags;
zeitlich - kontinuierlich für einen bestimmten Zeitraum von höchstens sechs Monaten;
kombiniert - eine Kombination von Arbeit aus der Ferne und aus dem Büro.
Für den Übergang zu einer der Fernarbeit ist der Abschluss eines Arbeitsvertrags oder einer Zusatzvereinbarung erforderlich. Dabei ist der Arbeitgeber im Notfall (z.B. bei einer Epidemie) berechtigt, den Arbeitnehmer ohne Zustimmung des Arbeitnehmers und ohne Änderung des Arbeitsvertrags einseitig in eine Fernarbeit zu versetzen. In diesem Fall muss der Arbeitgeber eine entsprechende lokale Verordnung herausgeben und den Arbeitnehmer auf eine Weise informieren, die es dem Arbeitnehmer ermöglicht, den Empfang dieses Dokuments zuverlässig zu bestätigen.

In diesem Fall sieht das Gesetz die Möglichkeit der Interaktion zwischen dem Fernarbeiter und dem Arbeitgeber in irgendeiner Weise vor, die es ermöglicht, die Tatsache des Erhaltens eines elektronischen Dokuments zu erfassen. Für den Abschluss, die Änderung oder die Beendigung eines Arbeitsvertrags und Zusatzvereinbarungen dazu, eines MAT-Vertrags, ist es jedoch erforderlich, den Vertrag elektronisch zu schließen, zu ändern oder zu kündigen.der Arbeitgeber benötigt eine verstärkte qualifizierte elektronische Unterschrift und eine ähnliche oder verstärkte unqualifizierte elektronische Unterschrift für den Arbeitnehmer.

Neben den allgemeinen Gründen, die im Arbeitsgesetzbuch vorgesehen sind, führt das Gesetz zwei zusätzliche Gründe für die Entlassung eines Fernarbeiters ein:
der Arbeitnehmer ist ohne guten Grund nicht mehr als zwei aufeinanderfolgende Arbeitstage in Kontakt;
die Änderung des Geländes durch den Arbeitnehmer in ständiger Fernarbeit, wenn dies dazu führt, dass die Pflichten nicht zu den vorherigen Bedingungen erfüllt werden können.
Zusätzlich zu den oben genannten Änderungen führt das Gesetz auch andere Klarstellungen in Bezug auf die gesetzliche Regulierung der Fernarbeit durch. Insbesondere sind die Besonderheiten der Arbeitsorganisation und die allgemeinen Regeln für die Interaktion des Fernarbeiters mit dem Arbeitgeber vorgesehen, die Fragen des Arbeitsschutzes werden geregelt usw.

Januar 2021 in Kraft tritt, ist es für Arbeitgeber sinnvoll, vor dem angegebenen Datum Entwürfe lokaler Vorschriften zur Regelung der Fernarbeit und der Zusammenarbeit mit Fernarbeitern zu erarbeiten und gegebenenfalls die geltenden Arbeitsverträge mit den Arbeitnehmern zu ändern.

Wir freuen uns Ihrerseits, Sie bei der Korrektur und Ausarbeitung relevanter Dokumente zu unterstützen.